Private Krankenversicherung ab wann möglich

Private Krankenversicherung ab wann möglich- Um einen Wechsel in die PKV zu unternehmen, sind bestimmte Voraussetzungen notwendig. Ab wann die Private Krankenversicherung 2015möglich ist, hängt vom Brutto-Jahresgehalt ab. 2015 liegt die Versicherungspflichtgrenze bei 54.900,00 Euro. Die Privaten fordern allerdings meistens noch andere Bedingungen, um jemanden aufzunehmen. Woraus diese bestehen, haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Private Krankenversicherung ab wann möglich 2015: Im Detail

Zunächst gilt die sogenannte Versicherungspflichtgrenze. Diese besagt, dass alle Menschen, die wenigerPrivate Krankenversicherung ab wann möglich als ein bestimmtes Jahres-Bruttogehalt verdienen, sich nicht in der privaten Krankenversicherung versichern lassen dürfen. Außerdem sollte die Einkommensgrenze bereits seit über einem Jahr überschritten und somit eine langfristige Beibehaltung in Sicht sein.

Welche Werte für die Berechnung wichtig sind

Um das Bruttojahresgehalt zu berechnen, nutzt man nicht nur die monatlichen Lohn- und Gehaltszahlungen, sondern auch eventuelle Einmalzahlungen. Dazu gehören beispielsweise Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Ebenso zählt man Sachbezüge und vermögenswirksame Leistungen hinzu. Des Weiteren sind Überstunden, sowie die Einkünfte aus einem versicherungspflichtigen Nebeneinkommen einzubeziehen.

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Wer die Versicherungspflichtgrenze festlegt

Die Versicherungspflichtgrenze wird jährlich von der Bundesregierung festlegt, welche als Grundlage die durchschnittliche Lohn- und Gehaltsentwicklung nutzt. Wichtig ist, die Versicherungspflichtgrenze nicht mit der Beitragsbemessungsgrenze zu verwechseln, welche für die Ermittlung der Beitragshöhe der GKV wichtig ist.

Überprüfung der Lebenslage

Es gibt Menschen, die von einem Wechsel in die PKV deutlich profitieren. Daher sollte man vor einer Antragstellung stets die eigene Lebenslage überprüfen. Singles und Familien mit einem oder zwei Kindern haben erhebliche Vorteile zu erwarten. Vor allem, wenn beide Elternteile einen eigenen Verdienst vorweisen. Ist der Partner hingegen erwerbslos, kann der Beitrag zur Belastung werden.

Spezialfall Beamte

Beamte haben beim Wechsel in die PKV keine Nachteile zu erwarten. Denn sie haben den besonderen Vorteil, dass der Dienstherr eine sogenannte Beihilfe zahlt und somit die meisten Kosten für den Versicherten übernimmt. Laut der Stiftung Warentest gibt es insbesondere für Staatsdiener sehr gute Bedingungen in einer PKV. Alles Wichtige auch unter https://www.pkv-testsieger.org/beamte.

Alternative für Studenten und PKV-Einsteiger

Studenten fallen insofern unter die Voraussetzungen für einen Wechsel, da sie mit Beginn des Studiums keiner Versicherungspflicht mehr unterliegen. Die meisten Krankenkassen bieten für sie besondere Studententarife. Ähnlich vorteilhaft wie für Staatsdiener ist auch für Studierende ein Abschluss der privaten Krankenversicherung. Alles dazu auch unter https://www.pkv-testsieger.org/studenten.

Mögliche Gesundheitsüberprüfung

Bei der Antragstellung behält sich die private Krankenversicherung vor, eine Gesundheitsüberprüfung vornehmen zu lassen. Diese dient zur Ermittlung von Vorerkrankungen oder chronischen Krankheiten. Erst danach stimmt die Versicherung einer Aufnahme zu oder verweigert sie.

Wie hoch ist die Versicherungsprämie?

Der monatlich anfallende Versicherungsbeitrag orientiert sich an den Leistungen der Krankenkasse. Sofern ein Angestellter in die private Krankenkasse wechselt, hat er ebenfalls den Vorteil, dass sich Arbeitgeber und -nehmer die Prämie teilen. Ferner hat ein möglicher Risikozuschlag bei bereits vorhandenen Krankheiten Auswirkungen auf den monatlichen Beitrag, der von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich ist.

Bis wann ist eine Versicherung bei der PKV sinnvoll

Auch bei der privaten Krankenversicherung gilt der Grundsatz: Je jünger, desto besser! Im Lauf der Jahre sammeln sich sogenannte Altersrückstellungen an. Diese garantieren auch im Alter noch einen moderaten Versicherungsbeitrag. Regulär lässt sich jedoch sagen, dass sich jeder prinzipiell bis zum 55. Lebensjahr versichern lassen kann, sofern er alle Voraussetzungen erfüllt.

Wenn das Gehalt unter die Grenze fällt

Da in jedem Jahr die Versicherungspflichtgrenze steigt, wird bei manchen der Fall eintreten, dass irgendwann das Gehalt unter den Satz fällt. In diesem Fall ist die Möglichkeit gegeben, sich wieder in der gesetzlichen Versicherung anzumelden. Alternativ hierzu ist es in manchen Fällen aber möglich, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen und in der PKV versichert zu bleiben.

Wer unter die Versicherungsfreiheit fällt

Wer nicht versicherungspflichtig ist, hat die Wahl zwischen GKV und PKV. Dazu gehören alle Selbständigen und Freiberufler. Ebenso sind alle Personen über 55 Jahren von der Versicherungspflicht befreit. Ein Wechsel für Ärzte, Apotheker und Tierärzte ist ebenso ohne Probleme möglich, sowie für Angestellte des öffentlichen Dienstes.

Welche Vorteile die private Krankenversicherung mitbringt

Wer sich in der privaten Krankenversicherung versichert, hat oftmals den Vorteil, eine bessere Leistung bei Ärzten oder im Krankenhaus zu erhalten. Dies beginnt häufig bereits bei der Terminvergabe. Privatversicherte erhalten meist einen kurzfristigen Termin, während gesetzlich Versicherte etwas länger warten müssen. Ebenso sieht es mit den Medikamenten aus.

Privatrezepte zahlen sich aus

Durch den Erhalt eines Privatrezepts bekommt der Versicherte von Ärzten den Zugang zu anderen Medikamenten. Der Grund hierfür ist das Budget, auf welches die Ärzte bei der Verordnung von Privatrezepten nicht zugreifen müssen. Somit kann der Patient auch ein etwas teureres Präparat erhalten.

Beitragserstattungen für Privatzahler

Fast jede private Krankenversicherung fordert von ihren Versicherten eine Selbstbeteiligung, die stark variieren kann. Sofern der Versicherte ein ganzes Jahr lang auf die Inanspruchnahme der Krankenkasse verzichtet und sämtliche Rechnungen selbst zahlt, bekommt er am Ende des Geschäftsjahres eine Beitragserstattung. Diese umfasst, je nach Krankenkasse und Tarif, bis zu drei Monatsbeiträge.

Nicht nur Vorteile

Neben den vielen Vorteilen bringt die private Krankenversicherung ein paar kleine Nachteile mit sich. So lassen sich beispielsweise keine Familienmitglieder in der Versicherung unterbringen. Für Partner und Kinder muss man somit eine andere Versicherung abschließen. Des Weiteren werden die Beiträge im Alter meist so hoch, dass sie mit der regulären Rente nur schwer zu stemmen sind.

Spezielle Familienversicherung im Kommen

Immer mehr private Krankenkassen satteln auf ein anderes Modell für Familien um, in dem sich sowohl der Partner als auch die Kinder mitversichern lassen. Die Leistungen insgesamt sind deutlich besser, so dass auch Tarife für den kleineren Geldbeutel verfügbar sind. Hierfür muss der Versicherte ein Monatsgehalt von 4200 Euro vorweisen. Was es noch an Nachrichten gibt:

Nicht zu viel bezahlen

Bevor jemand in die private Krankenversicherung wechselt, sollte er den auserkorenen Tarif genauer untersuchen. Denn oftmals verlangen private Krankenkassen einen viel höheren Beitrag als nötig. Dies stellte auch die Stiftung Warentest bei ihrem aktuellen Test im April 2014 fest.

Wenn der Beitrag zu hoch ist

Wer in die private Krankenversicherung wechselt, steht eventuell irgendwann vor dem Problem, dass die Beiträge einfach zu hoch sind. Sind die Begebenheiten nicht entsprechend, um in die GKV zu wechseln, hat der Gesetzgeber ein Tarifwechselrecht beim selben Anbieter eingeräumt.

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Private Krankenversicherung ab wann möglich 2015

In erster Linie entscheidet die Versicherungspflichtgrenze darüber, ob die private Krankenversicherung ab wann möglich 2015 ist. Sie liegt in diesem Jahr bei 54.900,00 Euro. Allerdings sollte jeder anhand seiner Lebenslage entscheiden, ob ein Wechsel in die PKV überhaupt sinnvoll ist, denn es gibt nicht nur Vorteile bei den Privaten. Alles Wichtige zum Thema Sperrzeit in der Arbeitslosigkeit auch unter https://www.pkv-testsieger.org/arbeitslos/ abrufbar.

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Quellen: