Private Krankenversicherung Abrechnung Arbeitgeber

Für gewöhnlich übernehmen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils einen Teil der Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Dabei ist es unerheblich, ob es eine gesetzliche, oder eine von den Privaten ist. Der Beitragszuschuss wird in der Abrechnung des Arbeitgebers mit verschiedenen Elementen verrechnet, die wir uns in diesem Artikel einmal näher ansehen. Die Private Krankenversicherung Abrechnung Arbeitgeber ist genau festgelegt, was man nachfolgend sehr gut erkennen kann.Es stehen auch die aktuellen PKV Testsieger wie die Barmenia Krankenversicherung in unserem Vergleich.

„Gesamturteil Kundenzufriedenheit Kundenbefragung Gesetzliche Krankenkassen 2017“ (Stand 2018)

  • 1 SBK Siemens-Betriebskrankenkasse 83,2 sehr gut
  • 2 Techniker Krankenkasse 81,4 sehr gut
  • 3 AOK Plus 79,1 gut
  • 4 Knappschaft 77,8 gut
  • 5 Pronova BKK 75,1 gut
  • 6 BKK Mobil Oil 74,3 gut
  • 7 IKK Classic 74,3 gut
  • 8 IKK Südwest 71,6 gut
  • 9 KKH Kaufmännische Krankenkasse 69,3 befriedigend
  • 10 AOK Bayern 69,2 befriedigend
  • 11 AOK Rheinland/Hamburg 69,1 befriedigend
  • 12 AOK Sachsen-Anhalt 68,9 befriedigend
  • 13 Barmer 68,8 befriedigend
  • 14 DAK-Gesundheit 68,2 befriedigend
  • 15 AOK Nordost 68,1 befriedigend
  • 16 AOK Hessen 67,8 befriedigend
  • 17 AOK Rheinland-Pfalz/Saarland 66,7 befriedigend
  • 18 AOK Niedersachsen 65,8 befriedigend
  • 19 AOK Baden-Württemberg 64,6 befriedigend

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Ökotest testet PKV Tarife mit Tarifwechsel

Anbieteralter Tarifneuer Tarif
Allianz 703, 720, 741 704, 720, 742 oder AM-B90
Alte Oldenburger A 106, K 20, Z 100/80 A 118, K 20, Z 100/80
ARAG 203/ 240 / 529 21P80, 240, 549
AXA AM (100) , K2, Z100S oder 140-N, 342-N, Z100S-NKG2-N oder VITAL 250, VITAL-Z
Barmenia VA01, VS200, VS300, VD 100 VC2
Concordia AV1, SV2, ZV1 AV3+VVPLUS, SV2, ZV1
ContinentaleSB 500, S IV/2 , Z5 CS2Plus oder Business
Deutscher Ring A11, S11, D100 Esprit
DEVK AM-V1, ST-V2+ST-V3, ZE-V AM-V3, ST-V2+ST-V3,ZE-V
DKV AD1, SD2, ZD3 oder AM2, SM6, ZM3Optimed O1P+K2B oder M4-BR1

Beste Kompaktarife

Anbieteralter Tarifneuer Tarif
Barmenia VC 2 P PRIM2+ oder Easyflex clinic2+
Central EKN 250 Comfort1
Debeka PN, PNZ PNSI
Hallesche NK 3 NK1
Württembergische K300 K 1200

Der Zuschuss des Arbeitgebers

Der Arbeitgeber leistet bezüglich der Sozialversicherungsabgaben einen Zuschuss. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Beitragshöhe, welche der Arbeitgeber zu leisten hat. Liegt dieser bei 400 Euro, muss der Arbeitgeber 200 Euro zuzahlen, mehr als wird er nicht zahlen. Liegt er bei 600 Euro, muss er 295,65 Euro leisten, kann aber bis zu 300 Euro bezuschussen. Bei 800 Euro ist er noch immer zu 295,65 Euro verpflichtet, kann aber auch 400 Euro dazu geben. Die Richtlinie hierzu entstammt dem Arbeitgeberanteil des Höchstbetrages, welcher bei der Gesetzlichen gilt.

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Zuschussberechnung eines Mitarbeiters

Als Beispiel nutzen wir einen Arbeitnehmer, der von der Versicherungspflicht befreit ist und somit in der privaten Krankenversicherung angemeldet ist. Er zahlt im Monat einen Beitrag von 450 Euro. Der Arbeitgeber muss 200 Euro davon übernehmen, aber nicht mehr. Zahlt der Arbeitnehmer monatlich 650 Euro, zahlt er 295,65 Euro, kann aber bis zu 300 Euro übernehmen. Wer es genau wissen möchte, wie viel der Arbeitgeber übernimmt, kann einen Online-Rechner im Internet nutzen, der die genauen Beiträge des Arbeitgebers berechnet. Ab welchem Einkommen eine private Versicherung abgeschlossen werden kann hier.

Abrechnung über die Lohnabrechnung

Der Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungen wird umgehend nach Fälligkeit an die jeweilige Versicherung überwiesen. Den Arbeitnehmerbeitrag muss der Versicherte hingegen selbst leisten. Ist er privatversichert, zieht die private Krankenversicherung diese für gewöhnlich zu Beginn eines jeden Monats vom Konto ab. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung leistet der Arbeitgeber den vollen Beitrag und zieht den Arbeitnehmeranteil über die Lohnabrechnung ab. Freiwillig Versicherte müssen die Kosten selbst übernehmen, wenn sie in der GKV versichert sind.

Das Handling für Beamte

Für Beamte lohnt sich der Wechsel in die PKV in jedem Fall, wie auch in zahlreichen Tests zu lesen ist. Der Beitrag fällt für sie zwar immer etwas teurer aus, es wird auch keinerlei Arbeitgeberanteil gezahlt. Dieser (in dem Fall als Dienstherr zu bezeichnen) berücksichtigt jedoch die Beiträge über die Beihilfe, die er zu leisten hat, was auch bei Beamten 50 Prozent ausmacht. Beamte mit Kindern werden sogar bis zu 70 Prozent bezuschusst. Einzelheiten hierzu sind in der Landesbeihilfeverordnung hinterlegt.

Selbstbeteiligung wird nicht berücksichtigt

Ist ein Versicherter dazu verpflichtet, eine Selbstbeteiligung zu übernehmen, hat der Arbeitgeber wie der Zoll hierzu keinerlei Zuschüsse zu leisten. Sie beeinflussen den Arbeitgeberzuschuss also nicht. Es gibt jedoch Betriebe, die sich am Selbstbehalt beteiligen. In diesem Fall hat es wiederum Auswirkungen auf die Steuer, da das Finanzamt dies als geldwerten Vorteil betrachtet und dieser muss vom Arbeitnehmer versteuert werden. Das ist übrigens auch gültig, wenn der Arbeitgeber sich nur zu einem kleinen Teil an der Selbstbeteiligung beteiligt.

Thema Beitragsrückerstattung

Die privaten Krankenversicherungen leisten in vielen Fällen eine Beitragsrückerstattung, wenn der Versicherte die Police beispielsweise für ein Jahr nicht in Anspruch genommen hat. Diese kommt jedoch nur dem Versicherten zugute, den Arbeitgeberanteil beeinflusst dies nicht. Er hat im Grunde mit diesen positiven Rückmeldungen der Krankenversicherung nichts zu tun. Wer die Chance hat, einen Tarif mit einer hohen Beitragsrückerstattung zu wählen, sollte also getrost zugreifen.

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Besonderheiten des Zuschusses

Der Zuschuss des Arbeitgebers wird in manchen Fällen für eine Weile ausgesetzt und somit nicht bezahlt. Dies gilt vor allem, wenn sich der Arbeitnehmer im Mutterschaftsurlaub befindet, Krankentagegeld bezieht, oder Elterngeld in Anspruch nimmt. In dieser Zeit muss der Arbeitnehmer seine Beiträge vollständig selbst bezahlen. Nimmt er danach jedoch wieder seinen Beruf auf, zahlt der Arbeitgeber die gewohnte Summe als Zuschuss zur privaten Krankenversicherung dazu. Alles zur steuerlichen Absetzbarkeit.

Thema private Pflegeversicherung

Wie bei der Krankenversicherung ist der Arbeitgeber ebenso dazu verpflichtet, bei der privaten Pflegeversicherung etwas dazu zu leisten. Berechnet wird der Satz anhand des Paragraphen 11 des SGB XI. Er liegt bei 2,05 Prozent, Kinderlose über 23 Jahre zahlen 2,3 Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze ist auf 4.050 Euro angesetzt, maximal zahlt der Arbeitgeber 41,51 Euro pro Monat, Kinderlose erhalten höchstens 46,58 Euro, sofern sie über 23 Jahre alt sind. Die einzige Ausnahme bildet Sachsen, wo der Arbeitgeber nur 0,525 Prozent übernimmt.

Interessante Perspektive für die Bürgerversicherung

Wie man in den Medien innerhalb der letzten Jahre immer mehr wahrnimmt, ist die Regierung dabei, das Konzept der Krankenversicherungen zu überarbeiten, möchte die PKV sogar gänzlich abschaffen. Dies hätte auch erhebliche Auswirkungen auf die Beiträge der Arbeitgeber. Wie dies ausschaut, kann man sich anhand eines Videos ansehen, welches vom PKV Verband auf YouTube zur Verfügung gestellt wird. Hier stellt sich schnell heraus, dass die Folgen für die Arbeitgeber erheblich wären.

Beiträge sind genau zu berechnen

Die Beiträge zur Krankenversicherung sind genau zu berechnen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen normalerweise gleichermaßen hohe Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Der Beitragszuschuss kann auch von jedem selbst per Online-Rechner berechnet werden. Allerdings gibt es für manche Private Krankenversicherung Abrechnung Arbeitgeber besondere Bedingungen, bei denen die Übernahme der Beiträge nicht erfolgt, oder bei denen mehr gezahlt wird, als der Arbeitgeber dazu verpflichtet ist. Aktuelle Nachrichten immer auch unter https://www.pkv-testsieger.org/news/.

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Quellen: