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PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG POLIZEI

Polizisten in Niedersachsen und anderen Bundesländern können sich mit einer privaten Krankenversicherung absichern. Der Dienstherr selbst bietet auch eine freie Heilfürsorge an. In beiden Fällen besteht ein Anspruch auf Beihilfe. Diese wird jedoch nur Polizei-Beamten gezahlt. Die meisten finanziellen Vorteile sowie Leistungsniveau bestehen bei der PKV. Das bestätigen Stiftung Warentest, Focus Money und andere Prüfungsinstitute. In den folgenden Zeilen gehen wir der Frage nach, welche Vorteile oder Nachteile bei der privaten Krankenversicherung für die Polizei bestehen.
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PKV FÜR POLIZEIBEAMTE

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhalten Polizeibeamte bei den privaten Krankenkassen deutlich bessere Tarife. Je nach Bundesland werden unterschiedliche Beihilfen gezahlt. Werden dessen Kinder und Ehepartner privat versichert, haben diese auch einen Beihilfeanspruch. Bei allen Leistungen muss jedoch auch erwähnt werden, dass Polizisten (Verbeamtet) zusätzliche eine Pflegeversicherung abschließen müssen. Kommen sie dieser Pflicht nach, werden vom Dienstherrn Sanktionen durchgeführt.

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VERSICHERUNGSSCHUTZ FÜR POLIZEIANWÄRTER

Polizeianwärter erhalten bei Privatversicherern spezielle Anwartschaftsversicherungen. Diese beinhalten fast die ganzen Vorteile der privaten Krankenversicherung, kostet jedoch für die Zeit des Anwärters nur einen Bruchteil. Diese werden mit dem Erhalt des Titels“ Polizeibeamter“ entsprechend angepasst. In unserer Recherche hat sich ergeben, dass die freie Heilfürsorge zwar speziell für Beamte geschaffen wurde, jedoch die Leistungen nicht den heutigen Anforderungen entsprechen.

HUK WIRD FÜR PKV FÜR POLIZISTEN AUSGEZEICHNET

Der Tarif B501 ist eine PKV speziell für Beamte. Die HUK hat in 2014 dafür das Testurteil „sehr gut erhalten“. Laut dem Anbieter erhält der Versicherte eine bedarfsgerechte und individuelle Krankenversicherung. Bei Leistungsfreiheit werden bis zu 4 Monatsbeiträge zurück erstattet. Die HUK-Coburg ist in Deutschland der größte Beamtenversicherer.

SPEZIALVERSICHERER DBV STELLEN ANGEBOTE BEREIT

Die DBV stellt für Mitarbeiter bei Polizei, Justiz und Zoll sehr interessante Policen für die Krankenversorgung bereit. Der Anbieter stellt klar, dass Beamte auf Probe, auf Lebenszeit und auf Widerruf sehr gute Absicherungen erhalten. Grund ist die Zahlung der Beihilfe vom Dienstherrn. So erhalten Kinder einen Beihilfebemessungssatz von 80 Prozent. Ehepartner erhalten 70 Prozent. Der Beamte wird mit einem Kind bei 50 Prozent eingestuft. Gibt es zwei Kinder, wird der Satz auf 70 Prozent angehoben. Ausnahme von dieser Regel sind die Bundesländer Bremen und Hessen.

WIE HANDELN WENN POLICE VERLOREN GEHT

Der Verlust einer Versicherungspolice muss dem Versicherer so schnell wie möglich mitgeteilt werden. Denn dieses Papier ist wie eine Urkunde zu handhaben. Durch den Nachweis der Police, können Leistungen beim Arzt über die Versicherung abgerechnet werden. Der Verlust der Urkunde gefährdet den Versicherungsschutz. Um dies zu verhindert, muss eine neue Police angefertigt werden. Die erneute Ausstellung einer Police bleibt bei den meisten Versicherern kostenlos.

WAS RÄT DIE GEWERKSCHAFT DER POLIZEI

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gibt nur einen Rat. Der Polizist kann sich frei entscheiden, ob er sich privat oder gesetzlich Krankenversichern will. Es besteht ja seit 2009 sowieso eine Versicherungspflicht für Beamte. Doch gewarnt wird ausdrücklich von der freien Heilfürsorge des Dienstherrn. Die Leistungen und Erstattungen sind nicht alltagstauglich für den gefährlichen Beruf des Polizisten. Erfahren Sie auch hier mehr zur PKV für Zahnärzte.

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